Glück im Unglück?

Endlich Urlaub!

Eine spannende WM steht (noch) bevor, die Sonne lacht… und ich wollte etwas durch Deutschland touren mit meinem neuen Motorrad.

Nach der tadellosen “Jungfernfahrt”, die mich zu meinen Eltern führte, sollte es weiter gehen nach Bayern. Ich fuhr durch das schöne Altmühltal, bei bestem Wetter und trockener Straße. Am Abend würde ich bei meiner 89-jährigen Großmutter sein, zusammen mit der Familie. Am nächsten Tag sollte gefeiert werden.

Von meinen Eltern hatte ich von Kindesbeinen an gelernt, vor größeren Fahrten zu beten, Gott um Schutz auf der Fahrt zu bitten. Und das tat ich auch dieses Mal.

Ich wachte im Krankenhaus in der Notaufnahme auf. Anscheinend hatte ich einen schwereren Motorradunfall gehabt. Mein linkes Bein schmerzte stark und auch der Kopf. Gehirnerschütterung. Oh nein!

Nach und nach erfuhr ich, was passiert war, denn mein Erinnerungsvermögen war wie ausgelöscht. An den Unfall kann ich mich auch jetzt noch nicht erinnern. Ich hatte (und habe) Amnesie.

Feststand, dass meine Urlaubspläne über den Haufen geworfen waren. Von einer schmerzlichen Sekunde zur anderen!

In dem Zimmer, in das ich gebracht wurde, hing ein Kreuz an der Wand. Zwar ist das in bestimmten Gegenden Deutschlands Standard, doch meistens übersieht man es doch, wenn man ehrlich sich selbst gegenüber ist. Für mich hat es allerdings Bedeutung, nicht nur in diesem Moment!. Als ich es erblickte, waren meine ersten Gedanken: “Lieber Herr Jesus, warum…?”

Erst später, als meine Schmerzen etwas abgeklungen waren, realisierte ich, dass ich “verdammtes Glück” oder mehrere “Schutzengel” gehabt haben musste. Sonst wäre ich vielleicht von Autos oder LkWs überrollt worden. Der Unfallsort war in einer engen Baustelle, also durchaus geeignet dafür. Dies bestätigten auch meine Gesprächspartner.

Trotzdem blieb (und bleibt) die Frage offen, warum dieser Unfall gerade jetzt passiert war. An einem für mich sehr, sehr ungünstigem Zeitpunkt!

Obwohl ich gebetet hatte! Obwohl Gott mich schon so oft vor Schlimmerem bewahrt hatte!

Warum dieses Mal nicht?

Auch jetzt, wo es mir schon besser geht, habe ich noch keine Antwort auf diese Frage(n).

Trotzdem steht fest: Meinen Glauben an Gott werde ich durch diesen Unfall nicht aufgeben. Vielleicht aber das Motorradfahren.

Auf jeden Fall werden mich die Schmerzen und Narben längere Zeit daran erinnern.

Und mit etwas Glück auch die Erzählungen meiner Familie.

Danke Gott, dass Du mich vor Schlimmerem bewahrt hast!

(mk)

Ich schreibe diesmal kürzer, denn das Tippen fällt mir schwer, die zweite Hand liegt noch in Gips.

Adventszeit – oder: die 3 Geschenke Gottes an uns Menschen

Eine gestresste Mutti schleppt sich bepackt mit dutzenden Taschen durch das nasskalte Berlin. Der Bürgersteig, die Straßen und die Kaufhäuser sind voll mit Menschen. Anscheinend hatten noch viele andere diese Idee. Es regnet und weht ein scharfer kalter Wind. Sie fröstelt. Und ihre Taschen werden immer schwerer. Sie stellt ihre Taschen einen Moment ab und atmet durch. Nach ein paar Minuten geht es weiter. Sie hat noch so viel zu erledigen heute. Und vor allem muss sie noch Geschenke für ihre 3 Kinder und ihren Mann kaufen. Bevor die Geschäfte schließen. An einer Stelle wird sie fast von einem Weihnachtsmann umgerempelt. Überall blitzt und blinkt es.

So oder so ähnlich kennen wir das vermutlich alle. Das Geschenkekaufen in der Adventszeit wird zum regelrechten Stress. An Weihnachten macht der Einzelhandel das beste Geschäft des Jahres. Darauf wartet jeder Händler. Und Krise hin oder her, wir Deutschen kaufen die Geschäfte leer.

Warum eigentlich? Sicher, das sogenannte „Fest der Liebe“. Wessen Liebe eigentlich? Die Liebe des Einzelhändlers zu seinen Kunden? Die Liebe des Einzelnen zu seinen Mitmenschen? Ausgedrückt in einem kleinen Geschenk für max. 9,99 € ? Oder doch etwas anderes?

Nein, das „Fest der Liebe“ hat eigentlich mit der Liebe Gottes zu seinen Geschöpfen, den Menschen, zu tun. Sie fragen jetzt: welches Geschenk kann mir Gott schon machen? Ein Gebetsbuch? Eine Gebetsbank? Nett eingepackt mit goldener Schleife?

Oder Sie fragen sich vielleicht: Was würde Gott mir persönlich schenken? Und wie macht Gott das mit dem ganzen Einkaufsstress? Ich meine, 6,9 Milliarden Menschen soll Gott an einem Tag beschenken? Wie macht er das nur?

Er hat es schon gemacht. Das größte und teuerste Geschenk seines langen Lebens. Ein nie dagewesenes Geschenk an uns Menschen. Von unvorstellbarem persönlichen Wert für Gott! Und nicht mal eben im Vorbeigehen für uns gekauft. Vermutlich hat Gott über dieses Geschenk sehr lange nachgedacht. Schließlich sollte es ein Geschenk für jeden einzelnen seiner Menschen sein! Für jeden Einzelnen der 6,9 Milliarden. Eigentlich hätte Gott damit eine Doppelseite im Guiness-Buch der Rekorde verdient. Das ist rekordverdächtig. Ein Geschenk für 6,9 Milliarden Menschen gleichzeitig an einem Tag! Mit Langzeitwirkung.

Sie fragen sich vielleicht: welches Geschenk meint der denn jetzt?

Jesus Christus. Das mag Ihnen jetzt etwas komisch vorkommen, doch es ist so. Als Gott sich überlegte, was er uns schenken kann, hat er nachgedacht. Und er hat uns das ewige Leben geschenkt! Das Kostbarste was er besaß! Seinen eigenen Sohn Jesus Christus (Johannes 3,16). Jesus Christus kam auf diese Welt, damit wir Menschen, leben können. In Ewigkeit. Dazu müssen wir nichts tun. Außer eines: wir müssen daran glauben, dass Gott seinen Sohn für uns geopfert hat, damit wir leben können.

Warum? Weil wir Menschen seit der Vertreibung Adams und Evas vor Gott nicht bestehen können und eigentlich sterben müssten. Denn Gott ist gerecht. Wir haben den Tod verdient. Und er könnte uns auf der Stelle vernichten.

Doch Gott liebt uns! Deswegen hat er seinen Sohn Jesus Christus in diese Welt geschickt. Erst als Baby, aber dann als Sohn Gottes! Die Geschichte hört nicht bei Weihnachten auf. Zum Glück für uns Menschen!

Nein, sie geht weiter! Bis Ostern. Und auch dort, als Jesus Christus am Kreuz von Golgatha starb, war diese Geschichte nicht vorbei!

Nein, Jesus Christus hat den Tod besiegt! Er ist für uns am Kreuz gestorben und hat danach den Tod besiegt. Für das was uns von Gott trennt: nämlich die Sünde, für die wir eigentlich an seiner Stelle sterben müssten. Dadurch hat Gott uns durch Jesus Christus den Weg zu ihm ermöglicht.

Und nicht nur das: Jesus hat gesagt, wer an ihn glaubt, der hat das ewige Leben!

Und jetzt kommt etwas Interaktion in die Geschichte: Bisher hat Gott uns beschenkt. Jetzt sind wir an der Reihe: Alles, was wir tun müssen, ist Gott zu vertrauen und ihm den Glauben zu schenken, dass Jesus Christus wirklich für unsere Sünde am Kreuz gestorben ist und von den Toten auferstanden ist! Genau so, wie es in seinem Wort, der Bibel, das er uns ebenfalls geschenkt hat, steht.

Was für eine Geschichte!

Leider vergessen wir Menschen das sehr schnell, bei den ganzen Erledigungen, die wir in der Adventszeit machen müssen.

Doch dieses Jahr kann es anders sein: Wir können uns darauf besinnen, was Advent heißt: das Warten auf das zweite Kommen Jesu auf diese Erde.

Was wird dabei anders sein? In den Evangelien steht es: Jesus kommt alles König der Könige auf diese Erde und nimmt diejenigen mit sich, die vorher an ihn geglaubt haben. Ein First-Class-Ticket in den Himmel. Und nicht nur das, Gott macht uns das dritte Geschenk:

Eine neue Welt, das neue Jerusalem. Eine exklusive Wohnung in der goldenen Stadt, in bester Lage, im himmlischen Palast Gottes. Ohne Leid, ohne Kummer, ohne Tod, ohne Schmerz und ohne Tränen. (frei nach Offenbarung)

Bist Du bereit, diese 3 Geschenke Gottes anzunehmen?

(mk)

Im Auftrag Jesu unterwegs

Im Auftrag Jesu unterwegs (Fortsetzung) – von Matthias Kundt

Matthäusevangelium 28, 16-20 (Luther 1984)
“Aber die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte. Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; einige aber zweifelten. Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.”

Spüren Sie diese Aufbruchstimmung? Die Nachfolger Jesu, auch Jünger genannt, waren gerade noch am Boden zerstört, zu Tode betrübt. Und dann hörten sie seltsame Geschichten. Und schließlich sahen sie Jesus. Mit eigenen Augen! Was für ein Moment! Sie sahen ihren geliebten Meister und Lehrer, den sie hatten sterben sehen. Was für ein Moment! Voller Ehrfurcht fielen sie vor ihm nieder. Da stand er vor ihnen, leibhaftig.

Und er hatte Großes mit ihnen vor! Er gab ihnen einen Auftrag. Einen Auftrag, der bis an das Ende der Welt gültig sein sollte. Und er versprach, bei ihnen zu sein.

Nochmal der Auftrag in Stichworten:

- Taufet ALLE Völker auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes!

- Lehret sie alles was ich Euch befohlen habe!

Was für ein Auftrag! Auf unserem Planeten Erde leben 6,9 Mrd. Menschen. Und jede Sekunde kommen neue Erdenbürger hinzu! Gut, in jeder Sekunde gehen auch Erdenbürger.

In einem Menschenleben ist dieser Auftrag nicht zu bewältigen. Allein eine Weltreise zu unternehmen fällt sehr vielen Menschen schwer. Geschweige denn, jedes Land und jeden Einwohner dieses Landes zu besuchen und ihm von der Frohen Botschaft der Rettung durch Jesus vor dem sicheren Tod zu erzählen. Allein deswegen kann der Auftrag nicht nur seinen unmittelbaren Nachfolgern gegolten haben, sondern jedem seiner Nachfolger, also jedem Christen! Jedem, der den Namen Jesu Christus trägt. Also auch Dir und mir! Hier und heute!

Wenn man sich ein Ziel setzt, muss man auch irgendwo anfangen. So hat auch Jesus angefangen. Damals in der Synagoge, und dann, als er seine ersten Nachfolger berief: z.B. den Simon, der zum Petrus wurde, und heute als der Begründer der christlichen Kirche gilt.

Wenn man sich mit Zielen beschäftigt, wird einem oft recht schnell klar, dass man nicht alles auf einmal schaffen kann. Entweder ist das Ziel zu hoch gegriffen oder schier alleine nicht zu bewältigen. Und nicht auf einmal. Man muss sich Etappenziele setzen. So wie bei der Tour de France. Auch dort gibt es kleinere Etappen und erst dann die glorreiche Einfahrt auf die Champs Elysées. Nach viel harter Arbeit, aufs und abs, Bergetappen und Sprintstrecken ist man endlich am Ziel.

Genauso verhält es sich mit dem Auftrag Jesu, auch Missionsbefehl genannt.

Jesus hatte nach seinem Tod und seiner Auferstehung 11 Nachfolger.
Gut 2000 Jahre nach seinem Tod sind es 2,03 Milliarden. Schon kurz nach seiner Rückkehr in den Himmel hatte er hunderte von Nachfolgern, binnen weniger Wochen. Viele von ihnen wurden verfolgt, getötet, gekreuzigt oder starben im Kolosseum von Rom. Man hatte versucht sie auszurotten. Und doch wurden es immer mehr.

Auch heute steigt die Zahl der Christen, die Frohe Botschaft, das Evangelium, hat durch „Botschafter“ Jesu Christi nahezu alle Ländern der Erde erreicht. Auch heute lassen sich noch Menschen im Jordan taufen (s. Stern.de vom 07.10.2009), wo einst Jesus sich von Johannes dem Täufer taufen ließ und ihn danach selber getauft hat.

Hat es auch Dich erreicht? Bist Du bereit, die Frohe Botschaft anzunehmen und sie an andere weiterzugeben? So wie es Jesus getan hat und es es uns befohlen hat?

Abschließend noch die treffende Erklärung von tivi.de, einem deutschen Sender mit Nachrichten für Kinder:

„Das Christentum ist eine der großen Religionen der Welt. Die Gemeinschaft der Christen folgt den Lehren von Jesus Christus. Jesus Christus ist so enorm wichtig für viele Menschen, dass seine Geburt in einem Stall in der Stadt Betlehem vor gut 2.000 Jahren auch der Beginn unserer Zeitrechnung ist. Wenn man also 1996 geboren ist, bedeutet das 1.996 Jahre nach der Geburt von Jesus Christus.

Das heilige Buch der Christen
Die Christen glauben, dass Jesus Christus als Sohn Gottes auf die Erde kam, um die Menschen zu retten. Das heilige Buch der Christen heißt Bibel. Darin gibt es das Alte und Neue Testament. Im Alten Testament geht es um die Zeit vor der Geburt von Jesus. Das Neue Testament schildert unter anderem das Leben von Jesus von seiner Geburt über seine Zeit als Prediger und Wunderheiler bis zu seinem Tode am Kreuz.“

Quelle: www.tivi.de/fernsehen/logo/artikel/15233/index.html

(mk)

Amazing grace…

…how sweet the sound that saved a wretch like me…

Dieses Spiritual (Gospel) ist wahrscheinlich eines der bekanntesten Werke, wenn nicht das Bekannteste. Unzählige Sängerinnen und Sänger haben es bereits gesungen. Im Gospel-Bereich gehört es zu den Standardwerken. Und dennoch kann ich persönlich davon nicht genug bekommen. Auch wenn ich es schon tausende Male gehört habe. Und jedes Mal ist es wieder schön. Jedes Mal läuft mir ein Schauer den Rücken runter, wenn jemand es gut und mit vollem Einsatz singt.

Elvis hat es gesungen. Leanne Rhymes auch. Und so viele andere bekanntere und unbekanntere Sänger.

Man muss nicht religiös sein, um es zu kennen. (http://de.wikipedia.org/wiki/Amazing_Grace)

Aber weißt Du überhaupt, was da gesungen wird? Weißt Du, worum es zwischen den Zeilen und ganz wortwörtlich geht?

Hier noch mal den Text der ersten Strophe:

Amazing grace…how sweet the sound
that saved a wretch like me…
I once was lost, but now I am free,
was blind, but now I see

Meiner Meinung nach kann es dabei nur um folgenden Text der Bibel gehen. Auch einen, der sehr bekannt ist:

Er steht in Johannes 3, 16 ff (hier in der Übersetzung der Gute Nachricht Bibel)

Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hergab. Nun werden alle, die sich auf den Sohn Gottes verlassen, nicht zugrunde gehen, sondern ewig leben.

Und weiter:
Gott sandte den Sohn nicht in die Welt, um die Menschen zu verurteilen, sondern um sie zu retten. Wer sich an den Sohn Gottes hält, wird nicht verurteilt. Wer sich aber nicht an ihn hält, ist schon verurteilt, weil er Gottes einzigen Sohn nicht angenommen hat.

Die weiteren Strophen des Liedes sind wahrscheinlich nicht mehr so bekannt … genauso wie die weiteren Verse dieses Textes.

Worum geht es da eigentlich?

Gott sandte seinen Sohn, Jesus Christus, als Menschen in die Welt. Um unter uns Menschen zu leben. Wie ein Mensch. Mit den selben Problemen und Nöten wie wir Menschen. Ihn plagte Hunger, er war durstig, er hatte (wenn auch keine leiblichen) Eltern, die ihn zurechtwiesen. So weit, so gut.

Doch die Geschichte geht weiter: das Kindlein aus der Krippe wurde groß. Mit ca. 27 Jahren wurde Jesus das erste Mal aktiv. Auf der Hochzeit zu Kanaan. Als er Wasser in den wahrscheinlich besten Wein der damaligen Zeit verwandelte. Selbst der “Sommelier” oder damals Weinmeister war überrascht.

In den nächsten 6 Jahren seines kurzen Erdenlebens dreht Jesus so richtig auf: aus ihm wird ein Superstar, ein A-Prominenter der damaligen Zeit. Jeder kennt ihn. Und spricht über ihn. Er hat die Gabe, Kranke zu heilen und Krüppel zum Gehen zu bringen. Er macht Auslandsreisen. Er wird (schon als Baby) als der neue König der Juden gehandelt. Der Israel aus der Besatzung der Römer befreien soll. Deswegen wollte man ihn töten.

Er stellt die Sitten der damaligen Zeit auf den Kopf. Er legt sich mit den religiösen Führern an. Diese wollen ihn umbringen lassen. Doch sie haben Angst vor dem Volk. Jesus ist ein begnadeter Redner, er hätte ganze Stadien füllen können, wenn es sie dort gegeben hätte. Und viele seiner Grundsätze gelten bis in die heutige Zeit. Aus der Bergpredigt kennt man den abgeleiteten Satz: Behandle Deine Mitmenschen so, wie sie Dich behandeln sollen. Richte nicht, so dass Du nicht gerichtet wirst.

Das sind goldene Regeln des Zusammenlebens. Und sie stammen von Jesus Christus.

Immer wieder strömen Menschen zu Jesus, um von ihm zu hören, sich heilen zu lassen und für andere Menschen zu bitten. Und manche sucht sich Jesus aus, wie den Zöllner (damals so unbeliebt wie heutzutage der Fiskus) und geht in sein Haus und isst mit ihm zusammen.

Seine engsten Freunde (die Jünger) verstehen ihn manchmal nicht. Denn er spricht Dinge an, die nicht von dieser Welt sind. Dinge, die erst in der Zukunft geschehen würden.

Durch einen Trick schaffen es die religiösen Führer, Jesus festzunageln. Und er lässt es geschehen. Jesus wird von dem Römer Pilatus zum Tode verurteilt. Unschuldig. Er wird ans Kreuz genagelt und stirbt den schändlichsten Tod der damaligen Zeit. Und einige erkennen. Dieser Mann war kein Verbrecher. Das war Gottes Sohn!

Seltsame Geschichte, aber nicht das Ende! Nein, erst jetzt offenbart sich der Plan Gottes. Der Plan, den er Hunderte von Jahren durch seine Propheten verkünden und aufschreiben ließ!

Nein, nach drei Tagen ist sein Grab leer. Er ist zunächst spurlos verschwunden. Und dann taucht er wieder auf und seine Freunde und ihm Nahe stehenden erkennen ihn. Er ist noch eine Zeit unter ihnen und geht dann wieder dort hin, von wo er kam. In den Himmel. Zu seinem Vater. Zu Gott.

Jetzt kommt die spannende Frage: Warum diese Geschichte? Und ist es (nur) eine Geschichte? Oder ist es Wahrheit? Christen in den kommenden 300 Jahren sind für Jesus Christus durch dick und dünn gegangen. Sie sind für ihn gestorben. Am Kreuz oder durch die Römer. Im Kollosseum von Rom. Durch wilde Tiere. Jeder Versuch, diese frohe Botschaft zu vertuschen, scheiterte. Über Jahrhunderte!

Wenn es wahr ist, dann gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder ich glaube daran oder ich glaube nicht daran.

Und das ist der springende Punkt. Darum geht es in Johannes 3, 17 f.

Der Schreiber des Liedes “Amazing Grace” glaubt daran. Auch ich glaube daran.

Und Du?

(Matthias Kundt)

Hallo Welt! Danke Gott!

Willkommen auf Danke Gott!

Dies ist der erste Beitrag auf der Seite Danke Gott!

Dieser Text beschreibt das Gebet, so wie Jesus es seinen Nachfolgern gelehrt hat. Es steht in: Mt 6,9 (Luther 1984)

Unser Vater im Himmel!
Dein Name werde geheiligt.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit.

Amen.

Es geht auch einfacher: Wenn Du nicht weißt, wie Du beten sollst, dann setz Dich an einen ruhigen Ort, schließ die Augen und werde still. Du brauchst nicht viel sagen, ein einfaches Hallo Gott reicht. Dann warte ab. Du wirst merken, dass Gott da ist.

Du kannst mit Gott reden, wie mit Deinem Vater, aber gleichzeitig wie mit Deinem besten Freund!

Erzähl ihm, was Du erlebt hast. ER interessiert sich dafür, was Du ihm sagst! DU bist ihm wichtig. Auch wenn er schon weiß, was Du ihm sagen möchtest.

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