Danke Gott für den Advent, das Warten auf den Sohn Gottes, Jesus Christus (III)

Lukas 1, 57-80 (Hoffnung für Alle, HFA)

Johannes wird geboren
Für Elisabeth kam die Stunde der Geburt, und sie brachte einen Sohn zur Welt. Als Nachbarn und Verwandte hörten, dass Gott so barmherzig zu ihr gewesen war, freuten sie sich mit ihr. Nach acht Tagen wurde das Kind zur Beschneidung gebracht. Dabei sollte es nach seinem Vater Zacharias genannt werden. Doch Elisabeth widersprach: “Nein, er soll Johannes heißen!” “Aber keiner in deiner Verwandtschaft heißt so!”, wandten die anderen ein. Sie winkten dem Vater und fragten ihn: “Wie soll dein Sohn heißen?” Zacharias ließ sich eine Tafel geben und schrieb darauf: “Sein Name ist Johannes.” Darüber wunderten sich alle. Im selben Augenblick konnte Zacharias wieder sprechen, und er lobte Gott. Im ganzen Bergland von Judäa verbreitete sich die Nachricht. Und überall, wo man davon hörte, erschraken die Leute. Nachdenklich fragten sie sich: “Was wird aus diesem Kind noch werden?” Denn alle sahen, dass Gott etwas Besonderes mit ihm vorhatte.

Zacharias sieht den Auftrag des Johannes voraus
Erfüllt vom Heiligen Geist, verkündete Zacharias, der Vater von Johannes, was Gott ihm eingegeben hatte: “Gelobt sei der Herr, der Gott Israels! Er ist zu unserem Volk gekommen und hat es befreit. Aus dem Königshaus seines Dieners David hat er uns den starken Retter geschickt. So hatten es seine heiligen Propheten schon vor langer Zeit verkündet: Er wird uns von unseren Feinden erretten und aus der Hand aller Menschen, die uns hassen. Gott war mit unseren Vorfahren barmherzig. Er vergisst seinen heiligen Bund nicht, den Eid, den er unserem Vater Abraham geschworen hat und der auch uns gilt. Er befreit uns aus der Hand unserer Feinde, damit wir ihm ohne Furcht unser Leben lang dienen, als Menschen, die ihm gehören und nach seinem Willen leben. Und dich, mein Sohn, wird man einen Propheten des Höchsten nennen. Du wirst vor dem Herrn hergehen und sein Kommen vorbereiten. Seinem Volk wirst du zeigen, dass es durch die Vergebung seiner Sünden gerettet wird. Gott vergibt uns, weil seine Barmherzigkeit so groß ist. Aus der Höhe kommt sein Licht zu uns. Dieses Licht wird allen Menschen leuchten, die in Nacht und Todesfurcht leben; es wird uns auf den Weg des Friedens führen.” Johannes wuchs heran und wurde zu einem verständigen und klugen Mann. Er zog sich in die Einsamkeit der Wüste zurück bis zu dem Tag, an dem er öffentlich vor dem Volk Israel auftrat.

(mk)

Danke Gott für den Advent, das Warten auf den Sohn Gottes, Jesus Christus! (II)

Lukas 1, 39 ff (Hoffnung für Alle HFA)

Maria bei Elisabeth
Maria entschloss sich, so schnell wie möglich Elisabeth zu besuchen, die mit ihrem Mann Zacharias in einer kleinen Stadt in den Bergen Judäas wohnte. Sie betrat das Haus und begrüßte Elisabeth. Als Elisabeth die Stimme Marias hörte, bewegte sich das Kind in ihr, und – erfüllt vom Heiligen Geist – rief sie: “Dich hat Gott gesegnet, mehr als alle anderen Frauen, dich und dein Kind! Womit habe ich verdient, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt! Als ich deine Stimme hörte, hüpfte das Kind in mir vor Freude. Wie glücklich kannst du sein, weil du geglaubt hast! Was Gott dir angekündigt hat, wird geschehen.”

Lukas 1, 46 ff (Hoffnung für Alle HFA)

Maria lobt und dankt Gott
Da begann Maria, Gott zu loben: “Von ganzem Herzen preise ich den Herrn. Ich bin glücklich über Gott, meinen Retter. Mich, die ich gering und unbedeutend bin, hat er zu Großem berufen. Zu allen Zeiten wird man mich glücklich preisen, denn Gott hat große Dinge an mir getan, er, der mächtig und heilig ist! Die Barmherzigkeit des Herrn bleibt für immer und ewig, sie gilt allen Menschen, die ihn ehren. Er streckt seinen starken Arm aus und fegt die Hochmütigen mit ihren stolzen Plänen hinweg. Er stürzt Herrscher von ihrem Thron, und Unterdrückte richtet er auf. Die Hungrigen beschenkt er mit Gütern, und die Reichen schickt er mit leeren Händen weg. Seine Barmherzigkeit hat er uns, seinen Dienern, zugesagt, ja, er wird seinem Volk Israel helfen. Er hat es unseren Vorfahren versprochen, Abraham und seinen Nachkommen hat er es für immer zugesagt.” Maria blieb etwa drei Monate bei Elisabeth und kehrte dann nach Hause zurück.

(mk)

Danke Gott für die Adventszeit, das Warten auf den Sohn Gottes, Jesus Christus!

Lukas 1, 26 ff (Hoffnung für Alle, HFA)

Elisabeth war im sechsten Monat schwanger, als Gott den Engel Gabriel zu einer jungen Frau nach Nazareth schickte, einer Stadt in Galiläa. Die junge Frau hieß Maria und war mit Josef, einem Nachkommen König Davids, verlobt. Der Engel kam zu ihr und sagte: “Sei gegrüßt, Maria! Gott ist mit dir! Er hat dich unter allen Frauen auserwählt.” Maria fragte sich erschrocken, was diese seltsamen Worte bedeuten könnten. “Hab keine Angst, Maria”, redete der Engel weiter. “Gott hat dich zu etwas Besonderem auserwählt. Du wirst schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen. Jesus soll er heißen. Er wird mächtig sein, und man wird ihn Gottes Sohn nennen. Gott, der Herr, wird ihm die Königsherrschaft Davids übergeben, und er wird die Nachkommen Jakobs für immer regieren. Seine Herrschaft wird niemals enden.” “Wie kann das geschehen?”, fragte Maria den Engel. “Ich bin doch gar nicht verheiratet.” Der Engel antwortete ihr: “Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft Gottes wird sich an dir zeigen. Darum wird dieses Kind auch heilig sein und Sohn Gottes genannt werden. Selbst Elisabeth, deine Verwandte, von der man sagte, dass sie keine Kinder bekommen kann, ist jetzt im sechsten Monat schwanger. Sie wird in ihrem hohen Alter einen Sohn zur Welt bringen. Gott hat es ihr zugesagt, und was Gott sagt, das geschieht!” “Ich will mich dem Herrn ganz zur Verfügung stellen”, antwortete Maria. “Alles soll so geschehen, wie du es mir gesagt hast.” Darauf verließ sie der Engel.

(mk)

Adventszeit – oder: die 3 Geschenke Gottes an uns Menschen

Eine gestresste Mutti schleppt sich bepackt mit dutzenden Taschen durch das nasskalte Berlin. Der Bürgersteig, die Straßen und die Kaufhäuser sind voll mit Menschen. Anscheinend hatten noch viele andere diese Idee. Es regnet und weht ein scharfer kalter Wind. Sie fröstelt. Und ihre Taschen werden immer schwerer. Sie stellt ihre Taschen einen Moment ab und atmet durch. Nach ein paar Minuten geht es weiter. Sie hat noch so viel zu erledigen heute. Und vor allem muss sie noch Geschenke für ihre 3 Kinder und ihren Mann kaufen. Bevor die Geschäfte schließen. An einer Stelle wird sie fast von einem Weihnachtsmann umgerempelt. Überall blitzt und blinkt es.

So oder so ähnlich kennen wir das vermutlich alle. Das Geschenkekaufen in der Adventszeit wird zum regelrechten Stress. An Weihnachten macht der Einzelhandel das beste Geschäft des Jahres. Darauf wartet jeder Händler. Und Krise hin oder her, wir Deutschen kaufen die Geschäfte leer.

Warum eigentlich? Sicher, das sogenannte „Fest der Liebe“. Wessen Liebe eigentlich? Die Liebe des Einzelhändlers zu seinen Kunden? Die Liebe des Einzelnen zu seinen Mitmenschen? Ausgedrückt in einem kleinen Geschenk für max. 9,99 € ? Oder doch etwas anderes?

Nein, das „Fest der Liebe“ hat eigentlich mit der Liebe Gottes zu seinen Geschöpfen, den Menschen, zu tun. Sie fragen jetzt: welches Geschenk kann mir Gott schon machen? Ein Gebetsbuch? Eine Gebetsbank? Nett eingepackt mit goldener Schleife?

Oder Sie fragen sich vielleicht: Was würde Gott mir persönlich schenken? Und wie macht Gott das mit dem ganzen Einkaufsstress? Ich meine, 6,9 Milliarden Menschen soll Gott an einem Tag beschenken? Wie macht er das nur?

Er hat es schon gemacht. Das größte und teuerste Geschenk seines langen Lebens. Ein nie dagewesenes Geschenk an uns Menschen. Von unvorstellbarem persönlichen Wert für Gott! Und nicht mal eben im Vorbeigehen für uns gekauft. Vermutlich hat Gott über dieses Geschenk sehr lange nachgedacht. Schließlich sollte es ein Geschenk für jeden einzelnen seiner Menschen sein! Für jeden Einzelnen der 6,9 Milliarden. Eigentlich hätte Gott damit eine Doppelseite im Guiness-Buch der Rekorde verdient. Das ist rekordverdächtig. Ein Geschenk für 6,9 Milliarden Menschen gleichzeitig an einem Tag! Mit Langzeitwirkung.

Sie fragen sich vielleicht: welches Geschenk meint der denn jetzt?

Jesus Christus. Das mag Ihnen jetzt etwas komisch vorkommen, doch es ist so. Als Gott sich überlegte, was er uns schenken kann, hat er nachgedacht. Und er hat uns das ewige Leben geschenkt! Das Kostbarste was er besaß! Seinen eigenen Sohn Jesus Christus (Johannes 3,16). Jesus Christus kam auf diese Welt, damit wir Menschen, leben können. In Ewigkeit. Dazu müssen wir nichts tun. Außer eines: wir müssen daran glauben, dass Gott seinen Sohn für uns geopfert hat, damit wir leben können.

Warum? Weil wir Menschen seit der Vertreibung Adams und Evas vor Gott nicht bestehen können und eigentlich sterben müssten. Denn Gott ist gerecht. Wir haben den Tod verdient. Und er könnte uns auf der Stelle vernichten.

Doch Gott liebt uns! Deswegen hat er seinen Sohn Jesus Christus in diese Welt geschickt. Erst als Baby, aber dann als Sohn Gottes! Die Geschichte hört nicht bei Weihnachten auf. Zum Glück für uns Menschen!

Nein, sie geht weiter! Bis Ostern. Und auch dort, als Jesus Christus am Kreuz von Golgatha starb, war diese Geschichte nicht vorbei!

Nein, Jesus Christus hat den Tod besiegt! Er ist für uns am Kreuz gestorben und hat danach den Tod besiegt. Für das was uns von Gott trennt: nämlich die Sünde, für die wir eigentlich an seiner Stelle sterben müssten. Dadurch hat Gott uns durch Jesus Christus den Weg zu ihm ermöglicht.

Und nicht nur das: Jesus hat gesagt, wer an ihn glaubt, der hat das ewige Leben!

Und jetzt kommt etwas Interaktion in die Geschichte: Bisher hat Gott uns beschenkt. Jetzt sind wir an der Reihe: Alles, was wir tun müssen, ist Gott zu vertrauen und ihm den Glauben zu schenken, dass Jesus Christus wirklich für unsere Sünde am Kreuz gestorben ist und von den Toten auferstanden ist! Genau so, wie es in seinem Wort, der Bibel, das er uns ebenfalls geschenkt hat, steht.

Was für eine Geschichte!

Leider vergessen wir Menschen das sehr schnell, bei den ganzen Erledigungen, die wir in der Adventszeit machen müssen.

Doch dieses Jahr kann es anders sein: Wir können uns darauf besinnen, was Advent heißt: das Warten auf das zweite Kommen Jesu auf diese Erde.

Was wird dabei anders sein? In den Evangelien steht es: Jesus kommt alles König der Könige auf diese Erde und nimmt diejenigen mit sich, die vorher an ihn geglaubt haben. Ein First-Class-Ticket in den Himmel. Und nicht nur das, Gott macht uns das dritte Geschenk:

Eine neue Welt, das neue Jerusalem. Eine exklusive Wohnung in der goldenen Stadt, in bester Lage, im himmlischen Palast Gottes. Ohne Leid, ohne Kummer, ohne Tod, ohne Schmerz und ohne Tränen. (frei nach Offenbarung)

Bist Du bereit, diese 3 Geschenke Gottes anzunehmen?

(mk)

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