Was haben Lucio, Marcelo Bordón, Gerald Asamoah, Du-ri Cha, Dr. Markus Merk, Cacau, Jürgen Klopp und Dirk Heinen gemeinsam?
Aber auch Xavier Naidoo, die Söhne Mannheims und viele andere.
Bestimmt nicht den selben Verein. Das Trikot dann wohl auch eher nicht. Hm… mal überlegen.
Den Fußball? Halt… Da ist ein Ex-Schiedsrichter mit dabei… und ein Trainer… fast richtig..
Aktiv und passiv?
Spielt Xavier Naidoo Fußball?
Mag sein…
Nein, es gibt etwas, das sie alle vereint… das haben sie alle gemeinsam.
Den Glauben an (einen) Gott. (Bingo!)
Diese Fußballer, dieser Schiedsrichter und dieser Trainer glauben an Gott. Aber auch diese Musiker. Das haben sie z.T. mehrfach öffentlich bekundet oder gezeigt. Vor einem Millionenpublikum oder z.B. im Interview.
Nicht schlecht, oder?
Der unbeteiligte Zuschauer kann es meistens dann sehen, wenn jemand ein Tor geschossen hat. Manche bekreuzigen sich vor dem Spiel, andere küssen den Rasen. Doch: Nach einem Tor sieht man viele Torschützen, die mit einem oder beiden Fingern gen Himmel zeigen oder anders darauf aufmerksam machen. Z.B. ein T-Shirt unter dem Trikot zeigen, auf dem eine Botschaft steht.
Auch in Berichten und Interviews nach der Fußball-WM 2006 war die Rede von einem spirituellen „Antreiber“ der Nationalmannschaft: Gerald Asamoah.
Was tut man, wenn man an einen Gott „glaubt“? Man vertraut darauf, dass da ein höheres Wesen ist, das existiert und in die Geschicke eingreift. Sichtbar und unsichtbar. Man macht sich unabhängig von der Beliebigkeit, dem Zufall. Man kommuniziert vielleicht oder „betet“.
Vertrauen entsteht, wenn man in bestimmten Situationen etwas erfahren/erlebt hat, das einem Sicherheit oder Bestätigung gibt. Das kann tatsächliche Hilfe sein aber auch Anderes wie z.B. ein Tor in einem schwierigen Match.
Diese erwähnten Fußballer glauben an Gott. Sie glauben daran, dass Gott ihnen beisteht, auf dem Fußballplatz und im täglichen Leben.
Wer schon mal ein Tor in einem Spiel geschossen hat, weiß, dass so etwas glücklich macht. Die Stimmung ist auf 180. Adrenalin pur.
Diese Menschen gehen aber (noch) weiter: Sie glauben, dass dieses höhere Wesen, nennen wir es der Einfachheit „Gott“, sie beschenkt hat. Z.B. durch ein Tor in einem wichtigen Spiel. Mit dieser Geste nach dem Spiel bedanken sie sich bei Gott für dieses „Geschenk“.
Man muss nicht auf dem Fußballplatz stehen, um Gott zu danken. Das geht, Gott sei Dank, auch so, z.B. vor dem nächsten Essen.
Oder auch vor dem nächsten Spiel gegen Argentinien!
Die Möglichkeiten, Gott danke zu sagen, sind schier unendlich. Dafür, dass man gesund ist oder dafür, dass man ein Dach über dem Kopf hat.
Dafür, dass man zu Essen hat und auch dafür, dass Gott einen schützt.
Mich hat er beschützt. Auf der letzten Motorradfahrt hatte ich einen schwereren Unfall auf der Autobahn, in einer Baustelle. Es hätte weitaus Schlimmeres passieren können.
Gott sei Dank ist mir, außer ein paar Prellungen und einer leichteren Gehirnerschütterung nichts passiert! Alle Finger und Extremitäten sind dran und funktionieren. Wenn auch unter Schmerzen.
Das war Grund genug für mich, Gott danke zu sagen.
Probieren Sie es aus, danke kann man gar nicht genug sagen!
(mk)